PANDA

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PANDA

 

 

Kinderstück von

 

LARRY TREMBLAY

 

 

Deutsch von Heinz Schwarzinger

1 D, 3 H / Einheitsdekoration - ab 6 Jahren

Frei zur DEA!

 

 

 

Langohr Hasischatz hat Klopsi, den letzten freilebenden Panda, in eine stillgelegte Konservenfabrik entführt und droht, ihn zu Dosenfleisch zu verarbeiten. Damit will die Aktivistengruppe „Front Freiheit für Tiere“ von den Menschen das Ende aller Tierversuche und der Käfighaltung für Tiere erwirken. Entführung also und Erpressung – für eine gute Sache. Was wie ein Umweltkrimi beginnt, entpuppt sich jedoch bald als Spiel im Spiel, denn in den Tierkostümen stecken Wissenschaftler, die das Publikum über eine oft unterschätzte tödliche Gefahr aufklären wollen: Doktor Annette Bonno und ihre beiden Assistenten wollen die Zuschauer vor dem Lachen retten und haben sich deshalb in das Stück geschmuggelt.

Doch die Mission, mittels einer Diashow Herkunft und Gefährlichkeit des Lach-Gens zu demonstrieren, das zu Wehrlosigkeit führt, entgleist ihnen. Das Lachen verselbständigt sich zum riesigen Spaß und irren Bühnen-Nonsens mit jeder Menge Slapstick, Wortspielereien, witzigem Schattenspiel und sogar einem ferngesteuerten Apparat zum Auslösen „wissenschaftlichen Lachens“. Doch das ist noch nicht alles: Die Wissenschaftler sind, wie sich am Ende herausstellt, nichts als aus dem Gefängnis entflohene „Lachbanditen“, erfolglose Komiker, die aus Rache handeln. In einer großen Verfolgungsjagd erobern sich zuletzt die Schauspieler ihr „entführtes“ Stück zurück….

 

Komplett abgedreht, überdreht, durchgedreht – der Saal tobt, die Kinder kugeln sich vor Lachen, rufen begeistert hinein und gehen auf im Spiel…

 

 

„Wie Sie selbst feststellen können, ufert das Lachen in unserer Zeit aus. Wissenschaftler der ganzen Welt, hört mich an, die Bevölkerung muss vor dem Lachen geschützt werden. Wir müssen jene Zeiten vergessen, wo es normal war, am Feierabend im Kreise der Familie zu lachen.“ (Doktor Isokoko Saputoro)

 

 

Inspiriert von der Tradition des amerikanischen Stummfilms und der großen Clowns, ist dieses Stück mit seinem fröhlich-anarchischen Nonsens ein einziges Plädoyer für das unbefangene, ausgelassene Kinderlachen und eine Aufforderung zum Mitspielen und Weiterspinnen. Damit ist es eine reine Wohltat und eine Seltenheit in einer Zeit, da man auf dem Kindertheater oft den Eindruck bekommen kann, in der Welt gebe es nur noch Probleme. Uraufgeführt im Februar 2005 am renommierten Théâtre en l’Air (Montreal), begeisterte es in ganz Quebec tausende von Kindern und sämtliche Kritiker und erhielt 2004/05 von Lurelu, einem literarischen Jugendmagazin, die Auszeichnung „Coup de cœur“.

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Und das sagte die Presse zur UA:

 

„Die jungen Zuschauer zeigen pure Freude darüber, so einfach aus dem Bauch heraus zu lachen. Aber keine Sorge, dahinter steckt mehr. Larry Tremblay betreibt eine Reflexion über das Lachen. Gemeinsam mit seinem jungen Publikum hinterfragt er das Wesen des Lachens, seine Relevanz, seine Ausdrucksformen und Varianten. Ein gelungenes Vergnügen, abgefahren und höchst amüsant. (…)Komische Duelle (eher als Duos) bringen Ihre Kleinen dazu, sich vor Lachen zu kugeln. Das Ganze wird getragen vom sehr körperbetonten Spiel der Darsteller, deren Spielfreude ansteckend ist und den Saal schnell für sich einnimmt. Und wenn sie den Theatersaal verlassen, werden ganz sicher kleine Hochleistungskomiker ihrerseits größte Lust haben, Sie zum Lachen zu bringen!“ (Josée Plourde, Radio Canada)

 

„Eine irre Produktion. Ein fröhliches Theaterlabyrinth, in dem sich mit jeder Wendung eine ansteckende Verrücktheit des Publikums bemächtigt. Die vier Darsteller vermitteln ihr Vergnügen daran, auf der Bühne zu stehen, ebenso großartig wie den absurden Wahnsinn, der sie leitet. (…) Angesichts junger Zuschauer, die von maßloser Begeisterung erfasst sind und von einer unglaublichen Lust, sich mit lautem Rufen und fröhlichem Krawall in die Vorstellung einzumischen, verstehen sie es, die Energie des Saales zu respektieren, indem sie lieber ein paar Repliken opfern als die begeisterte Menge um jeden Preis zum Schweigen bringen zu wollen. Der Text vereint alle Zutaten, um das Publikum von 8 bis 12 Jahren zum Siedepunkt zu bringen.“ (Magali Paquin, Mon théâtre.pc.ca)

 

«Außergewöhnlich gelungen… Ich habe selten einen so begeisterten Saal gesehen… Der Text ist eine ständige Überraschung, die Inszenierung verblüffend, und die Schauspieler absolut einmalig… Das ist einer der großen Erfolge dieser Spielzeit… Unwiderstehlich!» (Michel Bélair, Le Devoir et Zéro-12)

 

«Ich gebe zu, dass ich selten eine dermaßen mitreißende und spielfreudige Aufführung miterlebt habe. (…) Ein kleines Juwel der Clownskunst, ein wahres Geschenk auch für die Schauspieler (…), ein intelligentes Stück, das auf bewährte und immer wieder wirkungsvolle Mittel setzt.» (Diane Godin, Les Cahiers de théâtre JEU)

 

«Ein unwiderstehlicher komischer Eintopf (…) Ein Stück purer Erfindungslust.» Jean Saint-Hilaire, Le Soleil

 

«Das ist Theater, das amüsiert und begeistert, ohne sich auch nur ein bisschen ernst zu nehmen. Zum Verlieben!» (Sophie Marsolais, Lurelu)

 

„Gelungen wie selten etwas» (M. Laliberté, VOIR-Québec)

 

Der Kanadier Larry Tremblay ist Regisseur, Schauspieler, Dramatiker, Lyriker, Romancier und Essayist. Seine zahlreichen Theaterstücke finden international Anerkennung und wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt, vielfach gespielt und ausgezeichnet. Mit ABRAHAM LINCOLN GEHT INS THEATER wurde 2011 in Freiburg zum ersten Mal eines seiner Stücke in deutscher Sprache aufgeführt. Panda Panda ist Tremblays erstes Stück für Kinder und war gleich ein voller Erfolg.

 
 
 
 
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